reflections

Undefinierbar ..

Ich sollt' mich fragen:

Hau ich ab?

Heute war wieder so ein behinderter Tag. Ich bin heute wieder weit weit weg in sämtlichen Erinnerungen versunken - es war der Horror. Erinnerungen an alles mögliche. An gute Zeiten, an tolle Tage. An Dinge, die ich nie wieder vergessen werde & möchte. Tja. Es sind teilweise echt schöne Erinnerungen, die echt weh tun. Es war ein Lied, ein einfaches Lied - & ich war heute schon wieder weg. Ich wünschte, ich könnte den ganzen Tag draußen am Bach sitzen, auf der Mauer, das Wasser beobachten & nichts tun. Den ganzen langen Tag lang. Und einfach meinen Gedanken nachhängen. Aber geht ja doch nicht. Die Realität holt einen ein. Ich wünschte, sie würde es im Moment nicht. Die Realität ist grausam. Es sollte mit meiner Familie im Moment mal echt bergauf gehen. Jutta arbeitet, wir haben mehr Geld. Hätten mal einen Ausflug gemacht. Wären glücklich gewesen - & dann wieder so ein Schicksalsschlag. Zurückversetzt in die Zeit vor 3 Jahren, nicht ganz so schlimm auf der einen - noch viel schlimmer auf der anderen Seite. Was mir im Moment fehlt? - Eine Umarmung. Eine Schulter zum anlehnen. Jemanden zum reden - oder auch schweigen. Jemand, der mich auch ohne Worte versteht, oder genau weiß, was er sagen muss, oder weiß, wann kein Wort nötig ist. Soll es mal gegeben haben in meinem Leben. Eigenartig. Da kommt man wieder zu Erinnerungen, die man garnicht haben möchte - komisch nicht? Er wird ein Teil meines Lebens bleiben. Ein besonderer Teil. Damit muss ich mich abfinden. Aber die Erinnerungen könnten gehen - einfach gehen. Manchmal, manchmal schmerzen sie noch immer ..

So viel ungefähr auch zu meiner Laune. Sie ist nicht besonders gut. Deshalb - gestresst, weil gesamte Familie zurück. Auf einmal wieder so laut. Alles bisserl doof. Bewerbungen ausgedruckt - ständig irgendwelche Fehler. Korrigiert. Es war anstrengend. Und dann Schatz noch angepamp - er wollte nur helfen, aber mir wird das im Moment alles zu viel. Wenn hier jemand was sagt, am Tele auch. Und ich mich nicht zweiteilen kann & dann gleich gezickt wird. Es ist grausam. Ich möchte die Bewerbungen doch einfach erstmal rumkriegen. Und einfach denken 'Okay, ich bin fertig.'. Morgen muss ich Fotos machen - Jutta bringt Mappen mit. Und dann ab die Post. Gott sei Dank. Sind zwar erstmal nur 7, aber trotzdem. Naja - 8. Bei Rexroth muss ich meine Bewerbung ja auch noch fertig machen .. Mal schauen. Sollte ich heute Abend auch mal tun.

Also. Viel beschäftigt im Moment.

6.8.08 23:54, kommentieren

Only complete solitude.

Heute ist wieder so ein Tag - echt zum an die Wand klatschen. Es gab durchaus lustige Momente. So wie zum Beispiel, dass ich bemerkt hab, wer so Alles meinen Blog liest. Richtig amüsant. Aber das trägt trotzdem nicht dazu bei, dass die ganze Scheiße die abgeht in den Hintergrund rückt. Ich fühle mich heute irgendwie sehr sehr einsam. Wobei heute mehr denn je die Leute um mich herum waren. Für mich da waren. Einsamer als die letzten Tage. Aber ich glaube, es lag einfach daran, dass der Tag für mich heute sowieso die Hölle bedeutet hat. Anspannung - die Nerven lagen blank - Sorgen & Angst. Das haben auch alle zu spüren bekommen. Und ich fühlte mich einfach ziemlich unverstanden. Als wüsste eh niemand, wie ich mich fühle - obwohl zumindest eine Person es genau verstehen konnte.

Heute an diesem Tag wurde mein Papa operiert - ohne genaues sagen zu wollen, war es - im Nachhinein gesehen - wohl eine eher schwierigere Herzoperation. Tja. Und dementsprechend war ich heute auch drauf.. Je nachdem wie er sich jetzt verhält; wenn er uneinsichtig bleibt, dann sind 5 Jahre für ihn nun viel. Tja. Verständlich, dass es mir heute echt beschissen geht? - Vielleicht. Mein Verhalten heute, gegenüber zwei Personen war wirklich unfair. Wie immer. Mir geht es doof & alle kriegen es ab. Als müsste es mit mir gleich der ganzen Welt schlecht gehen .. Überhaupt kam heute Alles irgendwie hoch. Geweint, verzweifelt. Mit meiner Stiefmutter geweint - es tat irgendwie gut. Das auch einmal jemand bei mir war. Und mir ein wenig zugehört hat. Aber diese Einsamkeit heute ließ sich trotzdem nicht abschütteln. Vielleicht ist es auch einfach der Zeitpunkt, dass Schatz gerade jetzt so lange weg ist. Gerade jetzt, wo die wirklich kritische Phase anfängt. Kommt mein vater vor der Reha heim, oder nicht? Wie entwickelt sich das Herz? Geht die Herztätigkeit wieder hoch? Es ist, als wenn in einer der schwierigsten Zeiten gerade genau die Person nicht da ist, die ich jetzt am liebsten um mich hätte. Die mir wohl am besten die Kraft geben könnte, meinen Kopf nicht in den Sand zu stecken. Naja. Somit so viel zu meinem Tag. Bin heute einfach fertig & mag garnichts groß schreiben..

5.8.08 22:11, kommentieren

Hakuna Matata. ♥

Hachja. Im Moment sind meine Einträge immer unter dem Punkt 'Undefinierbar ..' zu finden. Echt traurig - aber so ist es einfach. Ich fühle mich so, dass ich garnicht definieren kann, wie ich mich fühle. Auf der einen Seite, geht es mir richtig mies. Auf der anderen richtig gut. Und dann auch ein wenig dazwischen. Ich weiß es echt nicht. Auf der Seite wo es mir mies geht, steht mein Vater. Auf der, wo es mir supergut geht, steht mein Schatz. Und dazwischen. Dazwischen ist der Punkt, wo ich langsam erst realisiere, dass ein Abschnitt zu Ende geht für mich. Gerade heute. Weil heute der letzte Punkt geendet hat, wo uns etwas verband. Auf der einen Seite ist es Erleichterung. Endlich keine Verbindung mehr. Garnichts mehr. Endlich aus. Und auf der anderen Seite, merke ich jetzt erst, dass garnicht Alles so spurlos an mir vorbei gegangen ist. Dass ich mich verändert habe, meine Einstellungen sich mit ihm verändert haben. Dass er zu meinem Charakter heute mehr beigetragen hat, als mir bewusst war. Sowohl zum Guten, als auch zum Schlechten. Und dass er wohl immer eine besondere Erinnerung sein wird - ob ich möchte, oder nicht. Heute merke ich einfach mal wieder, dass sich so viel verändert hat & diese Erkenntnis macht mich jedes Mal aufs neue wieder nachdenklich. War Alles so gut, wie es gelaufen ist? Ist alles im Moment so, wie es sein sollte? Stelle ich mir das überhaupt alles so vor? Sehne ich mich doch noch zurück? - Dinge, über die ich nachdenke. Nachdenken muss. Aber dann komme ich doch wieder zu dem Standpunkt, dass Alles überhaupt nicht besser sein kann im Moment. Dann denke ich an so viel Verletztheit zurück, so viel Unsicherheit, so viel Hintergehen, so viele Lügen. Manchmal muss ich mir das Schlechte vor Augen halten, um mir wieder zu sagen 'Hey, es war richtig so.' - aber vielleicht ist es auch ganz normal. Nach so einer Zeit drüber nachzudenken, ob es vielleicht nicht doch falsch war. Heute habe ich mich wieder ausgiebig mit den Fragen beschäftigt. Doch ich kam zum ersten Mal beim Nachdenken über diese Sache zu dem Entschluss, dass es wirklich richtig war. Weil mir ein Mensch in den Sinn kam, der mir wieder zeigt, was es heißt, Vertrauen zu können. Was es heißt, ehrliche Liebe zu spüren. Was es heißt, aufgefangen zu werden, wenn es einem schlecht geht. Der mir zeigt, dass Auseinandersetzungen auch zusammenschweißen können. Dass sie zeigen, dass man sich nicht streiten möchte. Dass Alles einfach nur dazu beiträgt, dass die Verbundenheit wächst. Dass die Gefühle stetig wachsen. Und dass die Sehnsucht & Freude nach dem nächsten Treffen, den nächsten gemeinsamen Tagen größer wird. Ich erlebe das Alles auf einmal wieder ganz neu. Ganz anderster. Anderster wie davor. Und es ist einfach unbeschreiblich toll.

Ansonsten ist bei mir heute garnicht so viel gewesen. Mein Arzt sagte mir heute, dass ich wahrscheinlich menstruelle Migräne habe. Jetzt habe ich eine Überweisung zu einem Neurologen. Mal schauen, was der mir erzählen wird. Zumindest wäre es ganz föderlich, wenn endlich mal jemand etwas gegen diese Kopfschmerzen machen würde. Aber da muss ich wohl oder übel nochmal mit meiner Frauenärztin drüber reden. Shit happens. (: Außerdem muss ich morgen wieder ins Praktikum. Naja - es ist immerhin der letzte Tag. Also was solls. Vielleicht muss ich morgen ja auch garnicht so lange arbeiten. Ich glaube zwar nicht dran, aber trotzdem. Was solls.

Krieg schon wieder Kopfschmerzen, deswegen höre ich wohl mal auf mit schreiben. In den Ferien kommen sicher wieder bessere Einträge. Im Moment bin ich einfach nur fertig .. 

1 Kommentar 30.7.08 19:48, kommentieren

Un Emozione per sempre. ♥

Die Überschrift passt überhaupt nicht zu meiner Laune. Aber das Lied ist so wunderschön. Ein Gefühl - für immer. Hachja. Schön wär's. Zu dem Satz fällt mir wieder dieser Satz ein, aus dem Film 'Die Hässliche'. "Genau das ist das Schwerste: Einen Menschen zu finden, mit dem man in die gleiche Richtung schaut." Man wünscht sich immer, dass etwas nie endet. Mal endet es. Mal ist es die große Lovestory - ohne Happy End. Das ist wohl der perfekte Fall. Wenn es kein Happy End gibt. Denn wahre Liebe sollte wohl nicht enden. Doch es ist wohl auch der seltenste Fall. Wie poetisch. Back to Topic.

Dass es gestern einen Tag Pause gab, lag daran, dass halt wieder einmal ein Schicksalsschlag in meiner Familie abgelaufen ist. Ich möchte garkeine großen Worte darüber verlieren. Zumindest keine zu den Einzelheiten. Aber zu etwas, was damit sehr wohl etwas zutun hat. Wann habt ihr euerm Vater das letzte Mal gesagt, dass ihr ihn liebt? Oder ihn einfach in den Arm genommen? - Ich glaube, es dürfe sehr lange her sein - bei den meisten. Mir ist mal wieder klar geworden, dass wir dies viel öfter tun sollten. Das ich es hätte öfter tun sollen. Es kann so schnell Alles vorbei sein - und was ist dann? If tomorrow never comes was he known how much I loved him? Ich glaube nicht, dass er es wissen würde. Wir versäumen es so oft den Menschen, die wir lieben zu sagen, was sie uns bedeuten. Wie wichtig sie uns sind. Es ist mir vor knapp 3 Jahren auf schmerzhafte Weise gezeigt worden - es wäre fast wieder soweit gewesen. Es ist traurig. Dass ein Verlust so viele Schmerzen hinterlässt, doch keine Weißheit. Ich habe so oft bereut, die Worte 'Ich hab Dich lieb' so selten gesagt zu haben & habe es nicht geändert. Es ist so wichtig, den Leuten zu sagen, was sie einem bedeuten. Zu sagen, wenn sie fehlen. Sie in den Arm zu nehmen, wenn uns danach ist. Wir Unterschätzen die Bedeutung von 'Ich hab Dich lieb'. Oder von 'Ich liebe Dich'. Viele denken, die Worte verlieren an Bedeutung, wenn man sie zu häufig sagt. Ist es wirklich so? Welches Gefühl ist schlimmer: Das Gefühl, wenn man es zu "häufig" gesagt hat, oder das Gefühl, wenn man es zu wenig gesagt hat? - Ich glaube letzteres verzeiht man sich weniger. Versäumt nicht, den Menschen die ihr liebt zu sagen, was sie euch bedeuten. Versäumt es bitte nicht ..

Durch die ganze Sache, erschien gestern alles ein wenig ironisch. Wochenlang habe ich gehofft, habe ich mir gewünscht, wieder einmal von ihm etwas zu hören. Von der Person, die mir wohl momentan echt am meisten fehlt. Als guter Freund, als Stütze, als jemand, der mir mal die Meinung sagt. Jemand, der mich auch mal wieder auf den Boden der Tatsachen runterholt. Einfach jemand, der für mich eine große Bedeutung hat. Doch gestern war es einfach so ein ironischer Moment. Mir ging es beschissen, wie schon lange nicht mehr. Und auf einmal kamen wir ins Gespräch. Es ist einfach so eine Ansichtssache. Was sagt der Moment aus? Man kann es so negativ sehen & auf der anderen Seite so positiv. In der Situation eines solchen Schicksalsschlages - wir kamen wieder ins Gespräch. Zufall? Oder scheint die Freundschaft einfach wirklich so tief zu sitzen, dass man bei solchen Dingen trotz allem zueinander steht? Ich weiß es nicht. Für mich war es auf jeden Fall eine eher negative Sichtweise. Leider. Ich hätte mir vile Situationen gewünscht, um ihm das Ohr abzulabern. Über so viele Dinge, die lustig waren. Die schön waren. Einfach über vieles. Doch nicht über so ein Ereignis. Nicht wieder ein Problem, eine Sache, die mich belastet. Denn er soll nicht immer zuhören müssen. Nicht immer die Person sein, die sich alles anhören muss. Er war es schon immer. Über 5 Jahre mittlerweile. Er versteht einfach ohne viele Worte. Er weiß, wie ich denke, wie ich fühle. Weiß, wie wichtig mir meine Familie ist. Wie ich in welchen Situationen reagiere. Ich muss nicht viel erklären, damit er weiß, was er sagen muss um mich zu beruhigen. Um mir trotz allem den Kopf hoch zu halten. Der Moment war unpassend. Ich hätte mir gewünscht, wir wären anderster wieder in ein Gespräch gekommen. Naja. Es tat trotzdem gut - mal wieder etwas zu hören ..

Ansonsten gibt es garnichts zu sagen. Ich muss morgen zum Arzt, weil ich wahrscheinlich Migräne habe. Toll, nicht? Migräne. Aber immerhin kriege ich ganz tolle Tabletten auf Rezept. Dann muss ich die Schmerzen wenigstens nicht mitkriegen. Deshalb war ich heute schon nicht im Praktikum. Und morgen werde ich auch nicht dorthin gehen. Nur zum Arzt & wieder heim. An Tagen wie diesen, den letzten. In solchen Tagen hasse ich diese Fernbeziehung. Ich hasse es, nicht in seinen Arm flüchten zu können, wenn es mir schlecht geht. Nicht einfach umarmen zu können. Nicht einfach seine Nähe spüren zu können - spüren dass er da ist. Ich fühle mich ständig irgendwie, ja - irgendwie alleine. Als müsste ich durch alles selbst durch. Mit dem Kopf durch die Wand. Augen zu & durch. Dabei bräuchte ich es, einfach mal eine Umarmung. Ein liebes Wort. Ein Blick in seine Augen - einfach, um nicht dieses Gefühl dieser kompletten Einsamkeit zu haben. Und gerade im Moment muss ich nun 3 Wochen auf das nächste Treffen warten. 3 lange Wochen. Ich weiß zwar, dass wir uns dann 2 Wochen mindestens mal sehen, aber es ist noch so lange Zeit bis dahin. Vor allem jetzt wo Ferien sind. Ich weiß nie etwas mit mir anzufangen in den Ferien. Und dann geht die Zeit noch langsamer herum. Alles im Moment ein wenig doof. Nunja.

29.7.08 21:30, kommentieren

Crazytown - Butterfly. ♥

Sexy, sexy, sexy pretty little Thing. ♫

Jetzt musste ich gestern schon eine neue Kategorie erstellen, für Einträge, wo meine Laune irgendwie undefinierbar ist & heute setze ich gleich den nächsten Eintrag unter dieser Kategorie rein. Denn ich weiß im Moment echt nicht, wo mir der Kopf steht. Habe heute bis 14 Uhr geschlafen, wobei ich drei mal im Schlaf unterbrochen wurde - Sms, Anklingeln, SMS. Da war ich sauer. Nicht nur, dass ich es hasse im Schlaf gestört zu werden, nein, so viel habe ich den letzten ganzen Tag von ihm nicht gehört. Und jetzt - wo ich schlafe - da schreibt er. Ich bin mit richtig doofer Laune aufgestanden. Dann bin ich raus zu meiner Familie - die ersten doofen Sprüche über die Uhrzeit - "Na, auch schon wach?" Da hatte ich schon keine Lust mehr. Hab ich gesagt "Ich geh duschen" - & bin wieder gegangen. Ich war duschen, aber danach keinesfalls wieder unten. Das war mir zu doof heute. Und bin an den PC, wo mich auch gleich mein Schatz angeschrieben hat. (Ich war immernoch pampig), aber irgendwie ist die doofe Laune auch ziemlich schnell wieder verflogen. Ich hasse es, das Gefühl zu haben, dass ich meine Zeit damit verschwende, deprimiert zu sein & ihn dadurch zu deprimieren. Es ist so dermaßen verschwendete Zeit, die mit viel schöneren Gesprächen gefüllt werden könnte. Nachdem ich ihn dann schließlich per Cam sehen konnte war mein Tag sowieso wieder gerettet. ♥ .."..ich hoff', dass ich nie aus diesem wundervollen Traum erwach'. Stunden ohne Dich rauben Kraft, aber wenn Du bei mir bist entschädigt mich das tausendfach.." ♫ Die Zeit vergeht echt nicht. Die Zeit, bis ich endlich wieder bei ihm bin. Es sind noch 5 Tage - doch es kommt mir so unendlich viel vor. Jede Minute ohne ihn scheint so endlos & wenn ich bei ihm bin, vergehen sie viel zu schnell. Ich überlege mir immer, ob das eigentlich geht. Dass man nach so kurzer Zeit, dieses Gefühl entwickelt, dass man die Person nicht wieder verlieren möchte. Dass man sich garnicht vorstellen kann, sie wieder zu verlieren. Ich weiß nicht, ob es angebracht ist - doch ich weiß, dass es so ist.

Ich mag Dich nicht mehr verlieren; nicht mehr ohne Dich sein, Schatz.

Dies dürfte im Moment wohl das Schlimmste sein, was passieren könnte. Dass ich irgendwann den Tag beginne - mit dem Gedanken bei ihm - & den Tag beenden muss - ohne Ihn. Ich weiß garnicht, wieso ich diese Angst habe. Vielleicht einfach, weil sowas schneller gehen kann, als einem lieb ist. Und er für mich etwas sehr besonderes geworden ist. Gerade in den letzten Wochen. Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der so verständnis voll ist. Ich könnte mich täglich, für so viel bedanken. Für kleine Dinge, die für mich nicht selbstverständlich sind, weil ich sie noch nie so erlebt habe. Er gibt mir dieses Gefühl, mich so zu nehmen, mich so zu lieben, wie ich bin. Mit den schlechten Tagen, die ich mal habe. Mit den - teilweise übertriebenen - Zickereien. Mit viel zu viel 'Danke' & 'Es tut mir Leid'. Und das Gefühl ist wundervoll. Es ist fremd, dass nicht ständig gemeckert wird, weil man zickt. Dass nicht ständig rumgepampt wird, weil man nicht so handelt, wie der andere es möchte oder es sich wünscht. Dass es verstanden, akzeptiert wird & einem nicht noch vorgehalten wird, dass ein Tag doof gelaufen ist. Ich weiß, dass ich sehr anstrengend sein kann. Und dass auch er das schon gemerkt hat. Und daraus resultiert irgendwie die Angst, dass es ihm zu blöd wird. Nach kürzester Zeit einfach zu doof wird. Und er wieder weggeht. Und ich wieder ohne Ihn sein muss. Doch ich mag garnicht mehr ohne ihn sein!

 

Ansonsten habe ich zu dem Tag heute irgendwie wenig zu erzählen.. Wir hatten ca. 1 - 1 1/2 Stunden Stromausfall. Das war ja mal wieder herrlich. Meine Familie mir dumme Sprüche gedrückt, dass ich heute nicht stundenlang mit unten saß & wieder halb am Tisch eingeschlafen bin, weil es langweilig ist. Ich hatte heute keine Lust auf Kommunikation und schon garnicht darauf, in der Kälte unten zu sitzen, weil es ständig das Regnen anfängt. Gingen mal wieder von aus, ich wollte nur am PC oben hocken. Ich kann mir auch mal einen Gammeltag gönnen. Und wenn der am PC, oder teilweise in meinem Bett ist, ist das wohl auch in Ordnung. Morgen habe ich wieder Schule und möchte eigentlich entspannt die letzte Schulwoche dieses Schuljahres beginnen. Ich kriege noch drei Arbeiten zurück. Englisch, BWR und Deutsch. Ich würde wetten, ich komme morgen ohne eine einzige Arbeit heim, obwohl wir morgen nur Englisch, BWR und Deutsch haben. Die denken sich sicher, sie haben ja noch bis Freitag Zeit - aber mal schauen. Auf jeden Fall freue ich mich auf die letzte Woche. Wir kriegen unsere mündlichen Noten soweit gesagt, Zeugnisnoten stehen so ziemlich fest. Und alles wird ein wenig easy. Tolle Woche wird das. Mit einem tollen Wochenende. ♥

Naja, das Wochenende wird sowieso viel schöner, als jede einzelne Minute der restlichen Woche. Wieder in seiner Nähe, in seinen Armen. Wieder wundervolle Stunden an seiner Seite.

Schatz? Ich liebe Dich!! ♥

20.7.08 21:04, kommentieren

..fühl' mich so wie Du & Du wie ich.. ?

Tja, eigentlich hätte ich ja Samstags schreiben sollen, aber meine Stiefmutter hatte Geburtstag & ich hatte nun einmal Besseres zutun den Tag über. Nun haben wir 1:40 des Sonntages - 20.07.08 - & ich schreibe euch nun über meinen Samstag. Heute Abend wird es wohl wieder einen pünktlichen Eintrag geben.

Ich bin die Nacht von Freitag auf Samstag schon erst um 4 Uhr ins Bett gegangen, da wir schonmal in den Geburtstag reingefeiert haben und mein großer Bruder und meine kleine Schwester eben, wie ich, definitiv zu gute Laune hatten. Wir haben zumindest unsere Nachbarschaft gut unterhalten. Während der Rest der Familie schon geschlafen hat. Tja, dann eben ins Bett und um 10 Uhr aufgestanden - weil ich eine SMS empfangen habe. (Es war nicht schlimm, ich musste eh Kuchen backen gehen, aber trotzdem.) Wie kann man mit dem Wissen, sie ist um 4 Uhr erst ins Bett um 10 Uhr schon wieder eine SMS schreiben? - Genau: Keine Ahnung! Dann bin ich eben gezwungenermaßen aufgestanden & meine kleine Schwester, die in meinem Zimmer mit geschlafen hat, eben auch. Ich war nicht die einzige, die durch die SMS geweckt wurde. Nach dem Aufstehen habe ich gleich mit dem Teig für den Boden meines Schmandkuchens angefangen. Hab das schon auf dem Blech verteilt & so.. aber der Ofen war noch belegt - vom Kuchen meines Vaters. Und meine kleine Schwester war auch Kuchen am machen. Naja, bei einer Großfamilie - & es waren wirklich alle da - kein Wunder. Immerhin waren Jutta's Eltern aus Kassel, ihre Schwester + Mann, deren 2 Kinder, ihre 3 Töchter, ihre 2 Söhne, ihr Neffe, mein Vater & ich da. Alle waren da. Für ihren Geburtstag - somit gab es heute auch endlich mal ein Foto mit allen Kindern. Es war wirklich toll. Vor allem weil ein Teil echt nur für 9 Stunden hier runtergefahren ist 2 1/2 Stunden lang um dann abends eben wieder zu fahren.. Das ist wahre Liebe.

Ich muss sagen, der Geburtstag an sich war sehr unspektakulär. 1. wäre ich sowieso ständig fast am Tisch eingeschlafen, Musik war doof, Themen war doof. Langweilig halt. Das wurde erst zum Abend hin beser. Außerdem hatte ich das Gefühl, den Tag über um die 10.000 Kalorien gegessen zu haben oder so. Ich hasse Geburtstage. Da geht man von einem Essen ins Nächste. Ich faste die nächste Woche. Nachdem ihre Schwester + Anhang wieder gefahren waren war es ganz toll. Später wurde wieder Feuer angemacht, total romantisch - aber allein Wo wir ja mal wieder beim Thema wären..

Der Tag war einfach grausam. Nicht nur, weil der Freitag Samstag Morgen so doof geendet hat, sondern weil ich heute mal wieder unheimlich "viel" von meinem Schatz gehört habe. Was erwarte ich auch - er ist bis morgen unterwegs. Ist ja auch toll. Also nicht, dass er weg ist, sondern dass er Spaß hat. Aber ich habe so meine Probleme mit dieser Vermisserei. Mit dieser Warterei. Mit dieser Entfernung, die mir sagt 'Ich seh ihn bloß alle 2 Wochen'. Es ist zum verrückt werden. Ich habe mich dafür entschieden, trotz dass ich anfangs sagte, Entfernung? - Nie wieder. Aber ich merke schon, wie mir das Tag für Tag mehr ausmacht. Eigenartigerweise sogar heute, obwohl ich heute mein Bewerbungsschreiben aufgesetzt habe. Und es mir wieder ein wenig mehr das Gefühl gegeben hat, dass mein Ziel, nächstes Jahr hoch zu ziehen wieder ein Stück näher ist. Aber das hat mich heute auch nicht wirklich beruhigt. Den ganzen Tag so wenig zu hören - eigentlich garnichts. Dazusitzen und zu warten und genau zu wissen, da kommt eh nichts - ist echt. scheiße. Naja.

Und dann war der Abend sowieso wieder eine Nummer für sich. Habe wieder ganz viel mit meinem Vater geredet - die Themen haben hier allerdings dann doch nichts verloren. Irgendwie habe ich heute Abend wieder eine Person ganz schön vermisst. Ach bei sowas merke ich immer wie diese Person fehlt. Das war wieder so ein Abend, über den ich mit irgendjemanden reden muss. Reden muss, um nicht alles wieder mit mir selbst auszumachen. Doch ich merke immer mehr, dass ich mich daran gewöhnen muss, dass es niemanden mehr gibt, mit dem ich über Alles rede. Naja, den halben Tag funktioniert das auch ganz gut. Doch irgendwie fehlt doch jeden Tag irgendwie ein Teil, der doch eigentlich dazu gehört. Gott, ich hör' mich an. Als wäre ich nicht in der Lage, Dinge mit mir selbst auszumachen. Und ja, ich glaube ich bin auch nicht in der Lage. Ich hatte jahrelang jemanden, der mir zugehört hat, der mir Ratschläge gab, der mir geholfen hat. Wahrscheinlich wäre ich heute garnicht so, wie ich bin, wenn diese Person nicht gewesen wäre. Aber es ist schwer, mit keinem groß drüber zu reden. Weil es keinen gibt, der dieses Vorwissen besitzt. Der dieses Wissen über mich, mein Umfeld, meine Gedanken und mein Empfinden besitzt. Wird es auch keinen mehr geben. Niemanden. Denn es gibt Dinge, die man miterleben musste über diese Jahre hinweg um mich so gut zu kennen. Und heute, wo wieder etwas war, wo ich weiß, es beschäftigt mich. Da würde ich sagen, die Person fehlt noch viel viel mehr, wie so schon. Irgendwie merke ich so im Nachhinein, wie weit mein Vertrauen ging & wie bedeutend, wie wichtig diese Person für mich wahr. Vielleicht nie wirklich so wahrgenommen - aber es war immer so.

Naja. Und nun sitze ich hier und schreibe diesen Eintrag obwohl ich hundemüde bin. Und mich morgen keine 10 Pferde aus dem Bett kriegen bevor meinem Körper das Schlafen zu langweilig wird. Denn erst dann bin ich richtig ausgeschlafen. Somit bin ich morgen wohl kaum ansprechbar. Aber muss es auch mal geben. Bis Montag Morgen wieder Schule ist muss ich mein Schlafdefizit eben aufgeholt haben. Und es geht nun mal nicht anders als so. Tja & jetzt fängt gerade das Lied 'Truly, madly, deeply' in meiner Playlist an. Ganz toll. Brauch ich nach diesem Tag mal wieder unbedingt, weil ich habe ja sowieso schon so Sehnsucht nach ihm & habe so wenig gehört, da ist das natürlich bombastisch. Ich darf bloß aufpassen, dass ich meine schlechte Laune - die ich morgen definitiv haben werde - nicht wieder an ihm auslasse. Aber die schlechte Laune ist garantiert. Einfach eine Mischung aus 'Kaum was gehört' & 'Schlafmangel'. Hochexplosiv. ♥ Nun muss ich aber mal schlafen.. Sonst schlaf ich auf der  Tastatur ein.

Somit. Bis morgen.  

20.7.08 02:06, kommentieren



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