reflections

nicht den Anstand verlieren..

Heute habe ich einfach mal in bisschen Zeit, endlich mal wieder einen Eintrag zu verfassen, der auch ein bisschen aus meinem Leben erzählt. Ich weiß garnicht, was ich im letzten so berichtet habe, doch es gibt ja schon Einiges, was nun so war. Also zum Beispiel am 23. Da hatte ich einen Eignungstest bei der Bosch Rexroth AG in Lohr.. Am Computer - hat mich ein wenig aufgeregt. Ich finde schriftliche Tests ja echt besser, aber was solls. Der war total einfach. Ich weiß auch nicht warum. Wahrscheinlich weil mir der Test einfach egal war? - Ich will keine Ausbildung in Lohr. Definitiv nicht. Hab mich wohl wirklich Nur just-for-fun dort beworben.. udn dieser blöde Test lief echt gut.. Wenn die Tests in NRW so gut gelaufen wären, dann wäre ich wohl wesentlich glücklicher damit. Aber. Heute rief ja der Rechtsanwalt an,bei dem ich in den Sommerferien ein Vorstellungsgespräch hatte. Mein Praktikum wurde bestätigt, das bedeutet, dass ich in den Herbstferien wieder eine Woche in NRW bin.. & mein Praktikum dort mache. Ich glaube, ich hab wirklich gute Chancen genommen zu werden. & das ist unglaublich toll. Der Anruf hörte sich mehr als positiv an heute. Komisch, dass er gerade heute kam. Gestern war ich wegen dem ganzen Ausbildungszeug noch richtig schlecht drauf.. & hatte groß keinen Glauben drin, dass das irgendwas wird. Und heute kommt dieser Anruf.. & ich war sooo gut drauf. Das wäre ntürlich wow.. Eine Ausbildung.. Mitten in Essen. 20 Minuten mit Bahn & Bus von Schatz weg. Okay, für mich gut, für ihn wohl eher nicht. Ich kann ja so dermaßen anstrengend sein. Ich weiß auch nicht. Ich hab manchmal so ein Deja-vu-Erlebnis. Ich hab immer das Gefühl, dass ich den gleichen Käse heute mache, den ich damals schon bei meinem Exfreund gemacht habe. Eigenartigerweise weiß ich sogar, dass ich mich echt bescheuert benehme manchmal. & dann nehme ich mir immer vor, es das nächste Mal anderster anzugehen, und dann mach ich doch wieder den gleichen Käse - ich könnte mich so aufregen. Ich wünschte, ich hätte mehr für die Schule zutun.. ich würde nebenbei arbeiten & ich würde einfach mal auch irgendwas machen. Dann wäre ich vielleicht nicht so anhänglich. & adere Menschen vielleicht glücklicher. Wer weiß. Mir ist im Moment einfach ein bisschen mehr nach Wärme & Näh, als ich es haben kann. Jeder Tag, den ich in Bayern verbringe ist nach diesen 4 Wochen NRW echt schlimm. Nicht wegen meiner Familie - um Gottes Willen - aber es fehlt. Wenn man jeden Tag neben jemanden aufwachen konnte, oder zumindest jeden Tag seine Wärme spüren konnte. Es ist scwer wieder in diesen Trott zurückzufallen. Es ist nicht mehr das, was ich mir vorstelle. So eine Entfernung - war schon vor 4 Monaten nichts mehr für mich. Doch nun. Ist sie es noch weniger. Ich kann mir kein Leben mehr vorstellen, in em zwischen meinem Freund und mir hunderte von Kilometer liegen. & min großer Traum ist, dass in ein paar Monaten es soweit sein wird. Mein Leben in seiner Nähe beginnt. Eigene Wohnung, eigenes Reich. Eigene Ausbildung. Und ihn öfter sehen als jetzt. Öfter einfach in seinen Armen sein. & wenn es nur ist um ihn einmal zu umarmen.. dafür würde ich jede Strecke auf mich nehmen. Es ist ein eigenartiges Gefühl. Seit vorhin habe ich den Gedanken, dass es doch nicht so weit entfernt ist. Nach dem Anruf von diesem Rechtsanwalt - es warwie ein -klick- der mir zeigte, dass nichts unmöglich ist. Ganz im Gegenteil. So wie ich mir das vorstelle, so kann es bald sein. Ende Mai 2009 schreibe ich die letzte Abschlussprüfung. 29.5. - Matheabschlussprüfung. Die letzte. Danach habe ich zeit für Wohnungssuche, "Renovierung" - bzw. was halt so gemacht werde muss in der Wohnung, Anträg abgeben, Umzug. & ahrscheinlich dabei sehr seh viel heulen. Ich hätte heute schon nach dem Anruf heulen können. & ich glaube, das wird wieder ein unglaublich emotionaler Zeitraum in meinem Leben. Der Auszug von zuhause. Unglaublich, dass ich heute schon in der 12. Klasse bin. Früher, 8. Klase - da konnte ich nur von der Oberstufe träumen. Die waren alle so groß. & heute.. heute sind sie alle so groß. Ich bin so groß.. so "alt". Stehe auf, gehe auf eigenen Beinen - in Richtung eigener Zukunft. Eine Zukunft, die ich mir grnicht besser vorstellen kann wie momentan. Die nächste Zeit wird schwierig. Schule vor allem. Job suchen. Aber das wird Alles. Es muss ja was werden. - Jetzt beginnt wohl so langsam aber sicher mein Leben, so wie ich es mir vorstelle. & es ist fantastisch. Aber nun mal genug von Einstellungstests. A 23. kam auch ein Vater wieder. Der war auf Reha die letzten 3 1/2 - 4 Wochen. Viel habe ich davon zuhause ja nicht verbracht, aber es war trotzdem eine total lange Zeit. Naja, hat sich irgendwie einiges geändert bei uns. Aber ich glaube, das tut uns allen ganz gut. Es war auf jeden Fall echt toll, dass er wieder da war. & es gab ja so viel zu erzählen. Naja, wohl ganz normal. Ich war wohl wieder viel zu viel am Labern. Wird mir ja von meinen Geschwistern oft genug gesagt. Wie laut ich wäre. & wie schnell sie mich weg haben wollen wegen dem PC, wegen meinem Zimmer. Naja. Da kann man es ja nur kaum erwarten hier wegzugehen. Wenn jetzt schon Alles aufgeteilt wird. Geschwister eben. Ich glaub bei meinen Eltern ist das schon etwas anderes.. Die werden sicher ziemlich traurig sein, dass ich weg bin.. aber ich bin ja nicht aus der Welt..

24.9.08 22:28

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